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  • ORIGAMI vs. TAIKO - Petersberg Museum Petersberg
    taiko-gruppe_20170211154005.jpg 30.03.2017   19:30   -  21:30   

    Die Kunst des Papierfaltens "Origami" trifft auf die japanische Trommelkunst "Taiko". Diesen japanischen Themenabend gibt es am 30. März 2017 um 19:30 Uhr im Museum Petersberg Im Rahmen der Sonderschau "Origami - 1000 Falten von mini bis maxi" erhalten die Gäste die Möglichkeit unter fachkundiger Anleitung von Nele Hatoum, Angelika Spindler und Bernhard Jäkel selbst einige Motive zu falten. Origami - was ist das eigentlich? Der Begriff stammt aus dem Japanischen. Die Worte ori = falten und kami = Papier stecken darin. Zusammengefügt ergibt das in der Sprache des Inselstaates dann Origami. Die asiatische Spielart des Faltens besitzt eine sehr alte Tradition. Bereits aus dem Jahre 1680 ist ein derartiges Kunstwerk überliefert. Das Origami beruht auf bestimmten Regeln. Die am meisten verbreitete lautet: Die Modelle müssen aus einem einzigen Blatt Papier und ohne Verwendung von Schere und Klebstoff gefaltet werden. Für weitere stilechte japanische Momente an diesem Abend sorgt die Gruppe "Akaishi Daiko" aus Magdeburg mit japanischer Trommelkunst Taiko. Seit der japanischen Antike wird die Taiko bereits für verschiedenste Zwecke genutzt: Von der Nachrichtenübermittlung, über die Nutzung als Musikinstrument bis hin zur Verwendung als Uhr. Das älteste Taiko-Fundstück stammt aus der Zeit der Jōmon-Zeit (ca. 10.000 bis 300 v. Chr.). Daraus lässt sich die Bedeutung der Taiko für die japanische Kultur erahnen. In der Sengoku-Zeit wurde die "Jinya-Daiko” zur Motivation der Samurai genutzt. Zudem diente die "Jin-Daiko” im Feldzug dazu, den Truppen über eine Distanz hinweg Befehle zu erteilen. In der Edo-Zeit gewann die Taiko-Kultur immer mehr an Bedeutung im zivilen Leben. Im Laufe der Jahrtausende wurde die Taiko somit zu einem beachtlichen Bestandteil der japanischen Kultur und Seele. Japaner sagen, der Klang einer Taiko würde in Rhythmus und Frequenz dem Herzschlag entsprechen, den ein Säugling im Bauch seiner Mutter spürt. Diesen scheinbar primitiven Klang saugen die Zuhörer wie durch ihre Haut auf und er fesselt Frauen wie Männer, Kinder wie Erwachsene und Leute anderer Kulturen gleichermaßen. Eigentlich geht es dabei nur darum, die Taiko mit dem Bachi (Schlägel) oder der Hand zu spielen. Doch diese scheinbare Schlichtheit bietet eine unheimliche Vielfalt der Darbietung der Taiko-Spieler in Form verschiedener Techniken, Rhythmen und Bewegungen. Da die Zahl der Plätze beschränkt ist, empfiehlt sich die Kartenvorbestellung per Telefon unter 034606 20229 oder per Mail an foerderverein-petersberg@t-online.de. Der Vorverkaufspreis pro Karte beträgt 7,00 Euro. An der ab 19:00 Uhr geöffneten Abendkasse kosten die Tickets 9,00 Euro. Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr. Getränke und kleine Snacks sind wie gewohnt im Angebot.


  • Floristisches zur Osterzeit - Petersberg Museum Petersberg
    plakat-ostern-2017_20170212162403.jpg 08.04.2017   10:00   bis   17.04.2017   -  17:00   

    Die traditionelle Sonderausstellung "Floristisches zur Osterzeit" ist in diesem Jahr vom 08. April bis zum 17. April 2017 im Museum Petersberg zu sehen. In diesem Jahr wird die Ausstellung vom halleschen Blumenfachgeschäft "FloraTrans" gestaltet. Den Besuchern des Museums ist die Inhaberin Floristikmeisterin Diana Tröger bereits als mehrfache Teilnehmerin an den Floristik-Wettbewerben bestens bekannt. Diana Tröger hat sich fest vorgenommen, die seit Anfang März im Museum eröffnete Sonderausstellung "ORIGAMI - 1000 Falten - Origami von mini bis maxi" mit floristischen Arrangements und frühlingshafter Gestaltung zur Osterzeit zu umrahmen. In der Sonderausstellung "Floristisches zur Osterzeit" finden viel natürliches Material und reichlich Frischblumen Verwendung. Die eingearbeiteten nicht floralen Objekte werden von Diana Tröger mit viel Ideenreichtum und Liebe zum Detail in verschiedenen Techniken selbst hergestellt. Begleitet wird die Osterausstellung am Eröffnungswochenende (08./09. April) sowie über die gesamten Osterfeiertage (14. bis 17.04.17) durch einen Handwerkermarkt. Liebhaber sorbischer Ostereiergestaltung kommen an beiden Wochenenden sowie an den Feiertagen auch auf Ihre Kosten. Wenn die sorbischen Künstler Gelegenheit finden, führen Sie das Gestalten der zerbrechlichen Kostbarkeiten vor und beantworten dazu gerne Fragen. Farbenprächtige Gestecke, Blumen und Pflanzen kommen durch "FloraTrans" in einem Raum des Museums zum Verkauf. Auf dem Handwerkermarkt sind zudem u.a. Keramik-, Korb-, Bürsten- und Imkerwaren, Kunstgewerbe- und Geschenkerzeugnisse, individuell gestaltete Stricksachen sowie Silber- und Modeschmuck im Angebot. Auch lohnt ein Besuch im Stall bei den Schafen, Kaninchen und Meerschweinchen, die wie in jedem Jahr, in die floristische Gestaltung der Museumsräume integriert werden. An den beiden Sonntagen sowie am Karfreitag und Ostermontag wird ab ca. 14.30 Uhr frisches Brot aus dem altdeutschen Ofen verkauft. Natürlich kann auch an allen Tagen der Osterschau die Eisenbahnausstellung besichtigt werden. Nach Beendigung der Osterausstellung können sich dann am 18. und 19. April 2017 ab 10:00 Uhr Schnäppchenjäger am "Ausverkauf" der Osterschau beteiligen.


  • SOCCER-CAMP - Petersberg Sportplatz in Brachstedt
    11.04.2017   bis   13.04.2017   
    Ortsteil: Brachstedt

    Das Brachstedter Soccer-Camp 2017! 3 Tage Fußball Camp vom 11.04.2017 bis 13.04.2017 auf dem Sportplatz Brachstedt. Mehr Infos unter: www.brachstedter-soccer-camp.jimdo.com Ansprechpartner: Jana Stemmler und Kevin Kluge Telefonnummer: 0177/8153321 oder 0176/32675307 E-Mail-Adresse: janaundnick@t-online.de oder kevin.kluge@freenet.de


  • Osterkonzert in Ostrau - Petersberg Schloss Ostrau
    17.04.2017   15:00   -  18:00   
    Ortsteil: Ostrau

    16 Uhr Osterkonzert im Bibliothekssaal von Schloss Ostrau. 15 Uhr Kaffee-Tafel. Konzerteintritt: 12,- € pro Person. Kartenvorbestellung unter Tel. (034600) 25642, schloss@ostrau.de


  • Apothekervortrag im Vereinshaus Mösthinsdorf - Petersberg Vereinshaus
    19.04.2017   14:00   
    Ortsteil: Mösthinsdorf

    Löwen-Apothekerin, Elke Beier, zu Gast in Vereinshaus Mösthinsdorf Am Mittwoch, 19.April 2017, um 14 Uhr ist Elke Beier zum dritten Apotheker-Vortrag im Vereinshaus zu Gast. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Themen rund um Gesundheit und Wohlbefinden näher betrachtet und besprochen. Wir freuen uns Sie willkommen heißen zu können. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen beim NachmittagsSchwatz beantwortet und das Thema diskutiert werden. Damit wir entsprechend vorbereiten können, melden Sie sich bitte bei Frau Ingrid Krimm (Telefon 034600/20869) an. Thema des Monats April "Venenleiden" Allein in Deutschland sind rund 22 Millionen Menschen von der Volkskrankheit Venenleiden betroffen. Auch immer mehr junge Menschen klagen über typische Symptome wie müde, geschwollene und schmerzende Beine oder Besenreiser. Unsere Venen brauchen Bewegung. Umso länger wir stehen oder sitzen, desto mehr Blut versackt in unseren Beinen. Die Folgen sind Schwellungen und Schmerzen. Besonders in der warmen Jahreszeit müssen unsere Venen noch mehr leisten: Die hohen Temperaturen erweitern die Blutgefäße und erschweren dadurch den Bluttransport durch unsere Venen.Erfahren Sie mehr über Ursachen und Auswirkungen von Venenleiden und wie Sie mit entsprechenden Maßnahmen gezielt vorbeugen und Venenleiden lindern können. Weitere Apotheker-Vorträge im Jahr 2017 zum Vormerken! 24. Mai 2017 um 14 Uhr - Haarprobleme 21. Juni 2017 um 14 Uhr - Schwindel 20. September 2017 um 14 Uhr - Herzschwäche 18. Oktober 2017 um 14 Uhr - Gicht 22. November 2017 um 16 Uhr - Aromatherapie


  • "Hab´n Sie was mit Kunst am Hut?" - Hagen Möckel inszeniert eine lyrische Hommage an Robert Gernhardt - Petersberg Museum Petersberg
    homepage_bild_04_hagen-mckel_20161123143136.jpg 20.04.2017   19:30   -  21:30   

    Die Veranstaltungsreihe "Der besondere Donnerstag" präsentiert jeden Monat eine Veranstaltung aus verschiedenen Genres der Kleinkunst und Musik. Am 20. April 2017 geht Hagen Möckel der Frage nach: "Hab´n Sie was mit Kunst am Hut?" - eine lyrische Hommage an Robert Gernhardt. Robert Gernhardt (1937 - 2006) war ein wunderbarer Zeichner, Maler, Satiriker, Essayist, Otto-Film-Drehbuchautor, Mitbegründer des Satiremagazins "Titanic" und Wortspieler, Nonsens-, Gebrauchs- und Hochkunstlyriker. Letzteres, sicherlich einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter der deutschen Sprache - aber in jedem Falle einer der lustigsten. Und was viel wichtiger ist, einer den man auf Anhieb verstand. "Die große Menge wird mich nie begreifen, diese Pfeifen", sagt Gernhardt selbst. Aber damit hatte er Unrecht. Mag sein, er ist nicht so bekannt wie Heinz Erhardt, aber auf jeden Fall genauso Massenkompatibel". Wenn auch ein wenig feiner. Als Wortspieler und Sprachverdreher macht er sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Und so hat der Schauspieler Hagen Möckel aus Robert Gernhardts Buch "Wörtersee" ein paar lyrische "Glanzlichter" herausgezupft und unter der Regie von Erhard Preuk, ein Programm entstanden, welches das Publikum in Robert Gernhardts Kunstkosmos entführt und jede Menge Höhen und Tiefen, scharfkantige Kunst und blanken Unsinn, Quatsch, Komik, Tragik und Rhythmus enthält. Begleitet wird Hagen Möckel dabei von der Klarinettistin Alexandra Hentschel. Mit diesem Programm soll an einen besonderen Dichter erinnert werden, der viel zu früh im Jahre 2006, während der Fußball-WM in Deutschland, vom Krebs besiegt wurde und dessen letzte Worte waren: "Jetzt werde ich gar nicht mitkriegen wer Weltmeister wird." Da die Zahl der Plätze beschränkt ist, empfiehlt sich die Kartenvorbestellung per Telefon unter 034606 20229 oder per Mail an foerderverein-petersberg@t-online.de. Der Vorverkaufspreis pro Karte beträgt 10,00 Euro. An der ab 19:00 Uhr geöffneten Abendkasse kosten die Tickets 12,00 Euro. Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr. Getränke und kleine Snacks sind wie gewohnt im Angebot.


  • Die besten Oldies & Hits im Mix - Konzert mit Bianca Graf - Petersberg Kirche Mösthinsdorf
    23.04.2017   16:00   
    Ortsteil: Mösthinsdorf

    Die "Rosenbotschafterin" zu Gast in der Kirche Mösthinsdorf Die besten Oldies & Hits im Mix - Konzert mit Bianca Graf Mit ihren zahlreichen Hits bringt Bianca Graf am Sonntag, 23. April 2017 um 16 Uhr, ein kleines Stück Zufriedenheit und Glück zu uns zurück. Es erwartet Sie eine tolle Zusammenstellung ihrer musikalischen Erfolge. Die in Sachsen-Anhalt lebende Künstlerin, die in Berlin studiert hat, bietet gefühlvolle, romantische, kraftvolle und mitreißende Lieder, die auch Sie begeistern werden. Mit ihrem Hit "Mama Afrika" wurde sie zur Fußball-WM nach Kapstadt eingeladen. Die Single-Auskopplungen "In der Tiefe deiner Seele", "Leb´was du träumst", "Doch wenn Du gehst", "Wintersonne" und "Mit offenen Armen" waren insgesamt mehr als 78 Wochen in den TOP 100 der Deutschen Airplaycharts auf den vorderen Plätzen zu finden. Bianca Graf, die "Rosenbotschafterin" der weltgrößten Rosensammlung, dem Europa-Rosarium Sangerhausen, freut sich auf Ihren Besuch in Mösthinsdorf. Ab 14:30 Uhr begrüßen wir unser Gäste natürlich im Kirchgarten zum Kuchenbasar mit vielen leckeren Torten und heißem Kaffee. Auch die Handarbeiten der Bastelstube werden präsentiert. Sichern auch Sie sich ihren Platz in der Kirche Mösthinsdorf zum Konzert von Bianca Graf. Karten erhalten Sie zu je 14,-€ im Vorverkauf im Edeka Ostrau, im Ladengeschäft Müller in Schortewitz, im Lotto-Hermes-Tabakwarengeschäft, Lange Str. 67 in Zörbig, bei Fam.Krimm in Mösthinsdorf, Telefon 034600/20869 sowie im Internet auf www.moesthinsdorf.de Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Mösthinsdorf, am Fuße des Petersbergs. Ihr Ronny Krimm Mösthinsdorfer Heimatverein e.V.


  • "ORIGAMI" 1000 Falten - Origami von mini bis maxi - Petersberg Museum Petersberg
    origami-homepage-1_20170211153052.jpg 11.03.2017   10:00   bis   17.04.2017   -  17:00   

    Nele Hatoum aus Halle sowie Angelika Spindler und Bernhard Jäkel aus Dessau-Roßlau präsentieren Kunstwerke aus gefaltetem Papier im Museum Petersberg. Am 30.03.17 gibt es zudem einen Themenabend: Die Kunst des Papierfaltens "Origami" trifft auf die japanische Trommelkunst "Taiko". Origami - was ist das eigentlich? Der Begriff stammt aus dem Japanischen. Die Worte ori = falten und kami = Papier stecken darin. Zusammengefügt ergibt das in der Sprache des Inselstaates dann Origami. Die asiatische Spielart des Faltens besitzt eine sehr alte Tradition. Bereits aus dem Jahre 1680 ist ein derartiges Kunstwerk überliefert. Jünger ist das europäische Origami. Der bekannte deutsche Pädagoge Friedrich Fröbel benutzte es als erzieherisches Mittel in den von ihm eingeführten Kindergärten. Das Origami beruht auf bestimmten Regeln. Die am meisten verbreitete lautet: Die Modelle müssen aus einem einzigen Blatt Papier und ohne Verwendung von Schere und Klebstoff gefaltet werden. Die drei Falter Nele Hatoum, Angelika Spindler und Bernhard Jäkel zeigen viele Origamimodelle, welche dieser Tradition entsprechen. In der Ausstellung werden aber auch sogenannte modulare Objekte. Das sind solche, die aus vielen Einzelteilen zusammengesteckt sind. Einige verfügen auch über Einschnitte. Solche geschnittenen Modelle - Regeln hin und Regeln her - sind sowohl aus Japan wie auch aus Europa in großer Zahl belegt. Fragt sich nur, wie kommt man zum Origami? Bei Nele Hatoum, die in Halle zur Schule ging und an der Burg Giebichenstein Innenarchitektur studierte, entstand das Interesse quasi "berufsbegleitend". Sie fertigt und verkauft auch Ohrringe, Ketten und anderen Schmuck aus Papier. Für Angelika Spindler ist das Papierfalten aktive Entspannung. Bereits als Jugendliche entdecke sie für sich diese Form der Entspannung und ist sich derer bis heute treu geblieben. Bernhard Jäkel dagegen begann das Papierfalten im Jahre 1999 als Hobby. Und das ist es bei ihm bis heute geblieben. Alle drei Aussteller - sie sind Mitglieder von Origami Deutschland e.V., dem bundesweiten Verein zur Förderung des Papierfaltens - zeigen Modelle von namhaften Autoren aus aller Welt. Gezeigt werden u.a. die chinesischen Tierkreiszeichen, mythologische Wesen, geometrische Körper und Märchenhandpuppen die erkennen lassen, dass es wohl kaum ein Objekt gibt, was sich nicht falten ließe. Natürlich darf auch das traditionelle Symbol für das Papierfalten "Der Kranich" nicht fehlen. Wem die Faltanleitung für den Kranich ohne Hilfe zu schwierig erscheint, kann am 30. März 2017 um 19:30 Uhr bei einen Origami-Abend für Jedermann unter fachlicher Anleitung selbst falten. Für stilechte japanische Momente sorgt die Gruppe "Akaishi Daiko" aus Magdeburg mit japanischer Trommelkunst Taiko.


  • Eisenbahn und Blechspielwarenfabrik Josef Kraus & Co - Petersberg Museum Petersberg
    zug_4_20160925144119.jpg 24.09.2016   10:00   bis   25.09.2021   -  17:00   

    neue Dauerausstellung ab 24.09.2016: Die Blechspielwarenfabrik Jos. Kraus & Co. wurde von Josef Kraus und dessen Cousin Julius Forchheimer am 24.01.1910 in Nürnberg gegründet. Die Fabrikmarke "JKCo" wurde auch in Verbindung mit dem Namen "Fandor" genutzt und am 04.07.1912 beim Reichspatentamt eingetragen. Von Anfang an spezialisierte sich die Blechspielwarenfabrik, entgegen den damals etablierten Unternehmen wie zum Beispiel Märklin, Bing, Bub und Fleischmann, auf die Herstellung von Spielzeugeisenbahnen und Zubehör der Spurweiten 0 und I. Während der ersten beiden Jahre produzierte Kraus ausschließlich Uhrwerkseisenbahnen. Ab 1913 wurden auch elektrische Spielzeugeisenbahnen in das Sortiment aufgenommen. Neben dem "Billig-Sortiment", stellte Kraus höherwertige Modelle in geprägter Ausführung und hand- bzw. spritzlackierter Farbgestaltung her. Diese Produkte sind durchaus mit Spitzenmodellen jener Zeit vergleichbar. Zudem erteilte das Reichspatentamt dem Unternehmen zahlreiche Patente. Hervorzuheben ist beispielsweise die erste vollautomatische Kupplung (Kraus-Kupplung) im November 1933. Jos. Kraus & Co war seit 1910 ein stark exportorientiertes Unternehmen. Bis 1928 überwog der Export nach Kanada und die Vereinigten Staaten. Nach Einbruch des amerikanischen Marktes konzentrierte sich das Geschäft auf Exporte in europäische Länder und den Binnenmarkt. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte der jüdische Josef Kraus im April 1933 in die USA. Nach der Reichspogromnacht am 09. November 1938 wurde der ebenfalls jüdische Prokurist Bernhard Früh am 10.11.1938 von der Gestapo verhaftet und gezwungen seine Prokura an die Deutsche Arbeitsfront (DAF) abzutreten. Unmittelbar danach nahm der eingesetzte kommissarische Leiter, der Versandleiter Fritz Rauh, Verkaufsverhandlungen mit der bereits arisierten Nürnberger Firma Keim & Co. KG für Blechindustrie auf. Der Kaufvertrag der Vermögensanteile (Maschinen etc.) wurde am 27.05.1939 geschlossen und mit der Bezahlung am 27.11.1940 rechtswirksam. Jedoch hat die Fa. Keim & Co. bereits mit dem Beginn der Verkaufsverhandlungen massiv in die Geschäfte von Jos. Kraus & Co. eingegriffen. Nachdem im Herbst 1939 die letzte Zinkblechlieferung erfolgte, wurde die Produktion Mitte des Jahres 1940 eingestellt.